Job Grading – so einfach wie nie

Job Grading ist eine analytische Form der Stellenbewertung, die Kriterien einer Faktorbewertung mit einer vordefinierten Grade-Struktur / (Vergütungs-)Rangstruktur kombiniert. Mit gradar, einem Job-Grading-System der nächsten Generation, können Sie eine intuitiv nutzbare und bezahlbare Software verwenden, die in Sachen Innovation und Zugänglichkeit wegweisend ist.

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Job Grading ist die wichtigste Methode zur Stellenbewertung

Die Anforderungen einer spezifischen Stelle werden mit den Definitionen der einzelnen Faktorausprägungen verglichen. Die Punktzahl wird dann von der gewählten Faktorausprägung genommen und mit den einzelnen Punkten der anderen Faktoren addiert.

Die Summe ergibt dann die Wertigkeitsstufe einer Stelle (Job Score). Dieser Punkt-Gesamtwert wird dann mit Hilfe einer Übersetzungsmatrix und zugehörigen Punkte-Spannbreiten auf eine Bewertungsstruktur (Grade Map) übertragen und die Stelle entsprechend dem resultierenden Grade zugeordnet. Die Grade Map kann je nach Systemanbieter variieren und kann in manchen Fällen mit eigenen Punkte-Bereichen / Grades angepasst werden.

Experts, "Gurus"

Professionals

Skilled Labour

Un-skilled / Semi-skilled Labour

The Grade is a result of the project's dimensions: Timeframe, budget, leadership span, complexity, ...

General Management

Top Management

Middle Management

Supervisory
Management /
Team Leadership

25
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08
07
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03
02
01

Individual Contribution

Project Management

Management

Damit ist Job Grading zum Synonym für die analytische Stellenbewertung geworden. Ein System abgestufter Faktoren drückt den relativen Wert einer Stelle aus, der über eine Wertigkeitszahl (Grade) vergleichbar wird.

Job Grading als Kernmethode der analytischen Stellenbewertung untersucht die Anforderungen, Verantwortlichkeiten und Hauptaspekte eines Jobs, ohne den Stelleninhaber als Person zu bewerten.

Die Kriterien werden ausschließlich auf funktioneller Ebene über standardisierte und verallgemeinerbare Faktoren evaluiert. Zur Vergleichbarkeit und Abgrenzung der Stellen besitzt jeder Faktor mehrere Abstufungen, welche die Hierarchien eines Karrierepfads abbilden.

Jede Hierarchieebene wird ausführlich beschrieben. Das erleichtert die Bewertung und ermöglicht eine passgenaue Einordnung der Stelle. Jedem Faktor wird eine minimale und maximale Punktzahl zugeordnet. Die Anzahl der Ebenen kann je nach Faktor variieren, da einige Kriterien eine feinteiligere Abstufung der Anforderungen benötigen als andere.

Auch die Punktanzahl ist nicht immer gleich, da unterschiedliche Faktoren hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Stelle unterschiedlich gewichtet werden sollten.

Grenzen der faktorbasierten Stellenbewertung überwinden

Jede Einordnung, Bewertung oder Gewichtung eines Faktors – und damit der Anforderungen einer Stelle – ist ein Spiegel des Zeitgeists.

Viele heute noch verbreitete Grading-Systeme aus den 1950er Jahren besitzen einen deutlichen Management Bias. Sie wurden ausschließlich für die Chefetage konzipiert und ignorieren daher alle Bewertungsaspekte der Fachlaufbahn (Individual Contributor). Diese Trennung beruht auf dem starren Blick auf die produzierende Industrie, wo eine feinteilige Bewertung von Fachkräften nicht nötig schien.

Zudem sind viele dieser veralteten Systeme unnötig kompliziert und nur schwer verständlich. Sie sollen lediglich die Lohnkosten ermitteln, statt eine integrierte Stellenarchitektur mit Karrierepfaden und Kompetenzmodellen aufzubauen.

Modernes Job Grading als Synonym für die analytische Stellenbewertung arbeitet mit dem Stufenwertzahlverfahren und qualitativen Beschreibungen der Faktorebenen. Das Bewertungsergebnis spiegelt den relativen Wert einer Stelle – ohne zwangsläufig auf die Lohnkosten zu verweisen.

Mit gradar aufs nächste Level der Stellenbewertung

gradar ist ein analytisches, faktorbasiertes Job Grading-System für eine neue Zeit. Das Tool stellt Agilität, Transparenz, Fairness und Anwenderfreundlichkeit in den Mittelpunkt. gradar wurde mit der Zukunft im Blick entwickelt. Die Faktoren und Karrierepfade bilden die völlig neuen Anforderungen einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt ab.

Unser Job Grading-Ansatz arbeitet mit drei Karrierepfaden:

Projektmanagement

Die Kernaufgabe der Position liegt im Projektmanagement – Koordination, Planung und Verteilung von Personal, Ressourcen, Budgets usw. im Rahmen von zeitlich und fachlich begrenzten einmaligen Vorhaben (Produkt oder Dienstleistung).

Fachlaufbahn

Die Position leistet ihren Beitrag hauptsächlich durch Anwendung und Entwicklung spezifischer Fachkenntnisse. Fachkräfte erbringen ihre Leistung typischerweise individuell (Individual Contributor) oder als Mitglied einer Organisationseinheit.

Der Verantwortungsbereich kann sich von der Ausführung abgegrenzter Aufgaben als Basiskraft bis zur fachlichen Führung einer Disziplin als Experte erstrecken. Disziplinarische Führung gehört nicht zu den Kernaufgaben.

Ob Basiskraft oder strategischer Experte, ob Projektmanager oder Teamleiter: gradar bietet einheitliche, objektive Bewertungsergebnisse auf jedem Job Level. Dafür sorgt ein strikt anforderungsbasierter Ansatz.

Dieser Ansatz ist einer der wichtigsten Merkmale unseres Serviceangebots. Durch klare Faktordefinitionen und eindeutige Beschreibungen für jedes Job Level schaffen wir einen leicht verständlichen Bewertungsprozess, den Ihre Mitarbeiter mit einem Höchstmaß an Objektivität umsetzen können.

Unser Faktorauswahl funktioniert branchenübergreifend und unterstützt Organisationen jeder Größe und Rechtsform. Mit unserem Job Matching-Modul sparen Lohngestalter viel Zeit. Mehr als 100 internationale Jobfamilien aus einer Vielzahl an Vergütungsstudien und Tarifverträgen ermöglichen eine passgenaue Übersetzung der Bewertungsergebnisse in Job Codes.

Mit unserem optionalen Modul zur Analyse und Bewertung der Arbeitsbedingungen können Sie rechtliche Vorgaben passgenau erfüllen. Dieses Modul lässt sich individualisieren und liefert die Datenbasis für eine faire und transparente Lohngestaltung.

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