jobfamilien

Jobfamilien sind ein Organisationsmittel, um ähnliche Jobs zu Stellenclustern zusammenzufassen. Neben familienspezifischen Stellentiteln kann die Personalentwicklung optimiert werden, in dem etwa ein dediziertes Kompetenzmodell entwickelt wird oder aber weitere personalwirtschaftliche Prozesse wie etwa die Personalplanung oder das Personalmarketing an den Bedarfen der Funktionscluster ausgerichtet werden. Auch eignen sich Jobfamilien gut als Variable für statistische Analysen, Reporting und HR Controlling.

Je nach Unternehmensphilosophie können Jobfamilien auch die Grundlage für Unterschiede in der Vergütungspolitik sein. Typischerweise werden Vertriebsfunktionen anders (stärker variabel) vergütet als alle anderen Funktionen. Für besonders stark nachgefragte Berufsbilder können z.B. eigenständige Gehaltsbänder entwickelt werden. Ob und wann dies empfehlenswert ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

Die Definition von Stellenfamilien kann beliebig granular erfolgen und erfolgt typischerweise entlang der vorhanden oder geplanten Kategorien von Arbeitsplätzen.

Je größer die Heterogenität der Stellen in einer Funktionsfamilie ist, desto stärker kann man diese sinnvoll untergliedern.

Positionsfamilien können je nach Organisation auch als Berufsfamilien bezeichnet werden. Gleiche oder ähnliche Berufe können an unterschiedlichen Stellen einer Organisation vorkommen, so dass von einem Organigramm häufig nicht die Clusterung der Positionsfamilien abgeleitet werden kann.

Titelbild

Neugierig?

Einfach kostenlos und unverbindlich
gradar in der Basic Version testen:

Jetzt testen