Die Fachlaufbahn als Karrierepfad neben Projektmanagement und Führungslaufbahn

Die Fachlaufbahn ist ein Laufbahnkonzept, das oft neben einer Führungslaufbahn und einer Projektlaufbahn existiert. Mit gradar lassen sich Stellen in diesen drei Laufbahnen bewerten.

 

Insignien, wann es funktioniert etc.

Der Scrum-Master trägt die Verantwortung für den Scrum-Prozess und dessen korrekte Implementierung. Er unterstützt und vermittelt zwischen den verschiedenen Rollen und strebt neben maximalem Nutzen die ständige Optimierung des Prozesses an. Eine seiner Hauptaufgaben ist es, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Informationsfluss zwischen Product-Owner und Team sicherzustellen. In den täglichen Scrum-Meetings ist er der Moderator. Er hat die Aktualität der Scrum-Elemente im Blick und schützt das Team vor unberechtigten Eingriffen während des Sprints.

Weitere Aufgaben im Tagesgeschäft sind: Retrospektiven mit dem ganzen Team und in Einzelgesprächen zu führen, Teamregeln aufzustellen und auf deren Einhaltung zu achten, Konflikte zu erkennen und zu moderieren sowie die Akzeptanz für den Prozess im ganzen Unternehmen zu etablieren.

Der HR Scrum Master ist in seiner kommunikativen und vermittelnden Rolle eine Person, die im Unternehmen sehr viele Anknüpfungspunkte hat. Neben der engen Zusammenarbeit mit seinem Team hat er Kontakt zu Product-Ownern aus verschiedenen Abteilungen. Er sollte also gern im Team arbeiten und auch in der Lage sein, gut mit Kollegen zu kommunizieren, die nicht zu seinem direkten Team gehören.

 

Eine analytische Stellenbewertung eignet sich hervorragend für die Ermittlung von gleichwertiger Arbeit im Sinne des Entgelttransparenzgesetzes, §4 (2) EntgTranspG sowie als Grundlage für betriebliche Prüfverfahren. Detaillierte Analysen auf Entgeltgerechtigkeit und eine Bewertung der Chancengleichheit können nur erfolgen, wenn die Gleichwertigigkeit von Stellen ermittelt wurde und hierzu gesetzeskonforme Faktoren herangezogen wurden.

Alter und Betriebszugehörigkeit bieten beispielsweise keine inhaltliche Begründung für eine höhere Bezahlung, ein Zusammenhang mit einer höheren Bezahlung ist allerdings oft betriebliche Realität. Diese entsteht oft nicht auf Basis von möglicherweise diskriminierenden Regelungen, sondern aus historischen Gründen, da individuelle Gehälter über Zeit bei veränderten Rahmenbedingungen nur nach oben, aber oft nicht nach unten angepasst werden und auch das Senioritätsprinzip in Tarifverträgen noch weit verbreitet ist. Ein Unterschied in der Bezahlung, der durch eine andere Altersstruktur oder Betriebszugehörigkeit zu erklären ist, sollte daher anders interpretiert werden, als eine nicht zu begründende Gehaltslücke.  

Titelbild

Beispiel für Karrierepfade im Personalwesen

Dieses Beispiel einer Fachlaufbahn und Fachkarriere im Personalbereich als PDF (167KB) herunterladen.

 

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