Arbeitsbewertung

Arbeitsbewertung bezeichnet die Bewertung von Arbeitsplätzen anhand ihrer Aufgaben und Anforderungen mit dem letztlichen Ziel Arbeit und Gehalt / Lohn systematisch zu verknüpfen.

Grundsätzlich ist der Begriff synonym zu Stellenbewertung und die gängigen Begriffsedifinitionen entsprechen einander weitgehend:

Vgl Artikel Arbeitsbewertung im Wirtschaftslexikon

Vgl Artikel Stellenbewertung in Wikipedia

Nach Lühmann (1981) S.24ff. Ist die Stellenbewertung ein Teil der Arbeitsbewertung, in dem die objektiven Anforderungen der Stelle ermittelt werden. Zusammen mit der Leistungsbewertung des Stelleninhabers ergibt sich dann die Gesamtbewertung, die als Arbeitsbewertung bezeichnet wird.

 

Da die Arbeitsbewertung zunächst die Erfassung von Arbeitswerten an Arbeitsplätzen in der Produktion zum Gegenstand hatte und die Methoden erst später auf Bürotätigkeiten erweitert wurden, hat sich der Begriff Stellenbewertung im heutigen Sprachgebrauch stärker verbreitet. Gründe können zum einen in der Entstehung vieler "geistiger" Tätigkeitsfelder und in der Erweiterung der Anwendungsbereiche von der reinen Grundentgeltdifferenzierung auf integrierte HR-Prozesse z.B. bei Kompetenzmodellen, Karrierearchitekturen und Stellenbesetzungen (Talent Management und Recruiting) liegen.

Hier liegt der Fokus mehr auf der Stelle als organisationstheoretisches Ordnungsinstrument denn auf der direkten Leistung des Individuums.

Weitere Synonyme sind Positionsbewertung und Funktionsbewertung.

Weitere Informationen zu Geschichte und Methoden der Arbeitsbewertung sowie das Zusammenspiel mit Lohngerechtigkeit (Equal Pay) haben wir auf einer eigenen, externen Micro-Site zusammengetragen.

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