Anwendung von gradar & projektablauf

Wie wird eine Stellenbewertung mit gradar durchgeführt?

Hier möchten wir einen Überblick über den Ablauf und die Möglichkeiten der Anwendung der Ergebnisse zeigen.

Ein Grading-Prozess folgt typischerweise folgendem Ablauf:

Phase 1

In der ersten Phase findet eine Organisationsanalyse zur Begriffsbestimmung statt.

Hier wird das Unternehmen hinsichtlich des geographischen Aufbaus, der Berichtswege und weiterer Abhängigkeiten betrachtet. Ferner müssen die generischen Begriffe von gradar, z.B.

  • Gruppe, Team, Abteilung und Bereich,
  • homogene und heterogene Bereiche,
  • unterstützende und wertschöpfende Bereiche,

für die jeweilige Organisation definiert und dokumentiert werden, so dass alle am Prozess beteiligten über die gleichen Sachverhalte reden. Es gilt also die Sprache der Organisation in die gradar Sprache zu übersetzen.

Phase 2

Die zweite Phase ist die eigentliche Stellenbewertung, das sogenannte Job Grading.

Hier werden die zu bewertenden Funktionen entweder der Fachlaufbahn, Führungslaufbahn oder der Projektmanagementlaufbahn zugeordnet. Im Anschluss werden die passenden Ausprägungen der Faktoren ausgewählt, um die Anforderungen an die Stelle zu bewerten.

Die Auswahlentscheidungen und die Grades werden entweder mit der Professional oder Enterprise Version datenbankgestützt oder aber lokal dokumentiert, um die Ergebnisfindung nachvollziehbar zu machen.

Kontinuierliche Qualitätssicherung

Schon während des Projektes werden bereichsweise oder stellenfamilienbezogene vertikale Vergleiche der bewerteten Positionen erstellt. Eine abschließende, bereichsübergreifende Qualitätssicherung in Form eines großen Quervergleiches hat sich in der Praxis bewährt, um mögliche Ungenauigkeiten zu beheben.

Weitere Schritte

Die weiteren Schritte richten sich nach der strategischen Zielsetzung des Projektes. Auf das Grading kann eine Vergütungsstruktur aufgesetzt werden, oder eine komplette, unternehmensspezifische Stellenarchitektur entwickelt werden. Einige Anwendungsbeispiele haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt.

 

Anwendung von gradar

Der erste Schritt bei der Bewertung einer Stelle ist die Auswahl der Laufbahn. gradar bietet mit den Optionen Fachlaufbahn, Management und Projektmanagement den Anwendern die nötige Flexibilität, die Realität der eigenen Organisation passend abzubilden.

Aufwandsschätzung

Der Aufwand für die Stellenbewertung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Anzahl der Stellen
  • Anzahl der Beteiligten
  • Anzahl der Abstimmungsschleifen

Unsere Erfahrung zeigt, dass in den meisten Unternehmen 20 bis 30 Stellen pro Tag (8h) bewertet werden können.

Im Idealfall werden die Stellen gemeinsam von den verantwortlichen Führungskräften und zuständigen Personaler bewertet.

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