Bewertung von Qualität und Verlässlichkeit von Gehaltsvergleichen

Immer wenn Sie einen Gehaltsvergleich kaufen, kaufen Sie einen anbieterspezifischen Marktbenchmark. Auch außerhalb der USA besteht die Teilnehmerliste oft aus angloamerikanischen Großunternehmen sowie einigen Lokalen Unternehmen

Um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen, müssen die Gehaltsvergleiche Jahr für Jahr konsistente Ergebnisse liefern. Dies nötigt die Analysten dazu die Daten so lange zu bearbeiten, bis sie +/- x% dem Median der Vorjahresergebnisse entsprechen. Daher entsprechen die Ergebnisse oft nicht den realen Marktbedingungen, vor allem in Mittel- und Ostasien und in Schwellenländern, die sich rasant entwickeln.

Daher empfehlen wir Ihnen genau auf die Qualität und Reliabilität der Gehaltsvergleiche, die Sie verwenden möchten, zu achten.

Bewertungsmatrix für Gehaltsvergleiche

Begriffserklärungen

Diese Grafik zeigt ein Raster, das verschiedene Anbieter nach der Genauigkeit der Job-Matching Methodik und der Marktdurchdringung bewertet.

 

Qualität des Job-Matchings

Die Qualität der Daten eines Gehaltsvergleichs ist maßgeblich bestimmt durch:

In diesem Beispiel betrachten wir die Job-Matching Methodik:

Marktdurchdringung

Internationale Anbieter nutzen häufig weltweit die gleiche Job-Matching Methodik und Datenerhebungsprozesse und machen ihre Gehaltsvergleiche somit attraktiv für weltweit agierende Unternehmen.
Lokale Anbieter nutzen meistens Benchmarking Ansätze, die auf die landesspezifischen oder regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind und erreichen in der Regel eher eine lokal agierende Zielgruppe.

Daher ist es sinnvoll, die Größe der jeweiligen Datenbank und die Verfügbarkeit von stellenspezifischen Vergleichsdaten für jedes in Frage kommende Land zu prüfen, denn eine Universallösung existiert nicht.

Tarifverträge als alternative Quelle für Gehaltsvergleiche

Gehälter sind in einigen (vor allem europäischen) Ländern stark durch Tarifverträge, die eine große Menge an Arbeitnehmern umfassen, reguliert. Die größten Datenbanken von Gehaltsvergleichen enthalten für einen Markt wie Deutschland etwa 300.000 individuelle Datensätze, während die Tarifverträge für die Metall- und Elektroindustrie über 3.500.000 Arbeitnehmer umfassen.

In manchen Fällen sind diese Daten passender und stehen oft auch kostenlos zur Verfügung.

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