Stellenarchitektur

Eine Stellenarchitektur kombiniert allgemeine Anforderungen an Job Level mit familien- und positionsspezifischen Anforderungen an die individuelle Stelle. Es handelt sich dabei um eine passgenaue Struktur für die jeweilige Organisation, in der die Levelanforderungen häufig von einer analytischen Stellenbewertung abgeleitet und in der Sprache der Organisation formuliert sind.

Eine Stellenarchitektur kombiniert allgemeine Anforderungen an Job Level mit familien- und positionsspezifischen Anforderungen an die individuelle Stelle. Es handelt sich dabei um eine passgenaue Struktur für die jeweilige Organisation, in der die Levelanforderungen häufig von einer analytischen Stellenbewertung abgeleitet und in der Sprache der Organisation formuliert sind.

Durch die Stellenbewertung werden die relevanten Anforderungen der vorhandenen Stellen ermittelt. Ferner werden Job-Familien und Job-Titel sowie Karrieremodelle für die Konzipierung der Stellenarchitektur herangezogen. Für jede Stufe sind die allgemeinen Anforderungen bekannt, die dann nur noch um funktionsspezifische Inhalte z.B. aus vorhandenen Stellenbeschreibungen ergänzt werden müssen.

Eine Stellenarchitektur hebt sich durch die verständlich beschriebenen Anforderungen der einzelnen Level von einer reinen Job Titel Struktur ab. So werden in diesem Beispiel die fünf Level der Professional Jobs in den Kategorien „Fachwissen“, „Erfahrung“, „Problemlösung“, „Prozessverantwortung“, „Fachliche Verantwortung“, Kommunikation“ und „Verantwortung für Mitarbeiter“ differenziert.

HR, Führungskräfte und Mitarbeiter sind mit einer Stellenarchitektur im Bilde, welche Karrierepfade bestehen und erhalten ein einfach administrierbares und kommunizierbares Werkzeug als Grundlage für Vergütungsmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung sowie weitere Werkzeuge der modernen Personalarbeit an die Hand.

Die Transparenz zu Karrierepfaden, Anforderungen und offenen Stellen ist wichtig, um einer horizontalen und vertikalen Segregation des internen Arbeitsmarktes entgegen zu wirken und Equal Opportunities für Frauen und Männer zu schaffen.

Vorteile einer Stellenarchitektur

  • Passgenaue Struktur für die eigene Organisation durch Kombination von allgemeinen Levelanforderungen sowie familien- und positionsspezifischen Aufgaben und Verantwortlichkeiten.
  • Stellenspezifische Kernaufgaben können beliebig ausführlich formuliert und als Grundlage für Mitarbeitergespräche genutzt werden
  • Vereinfacht Levelzuordnung von Stellen und die Kommunikation der Ergebnisse
  • Einheitliche Titelstruktur leicht andockbar
  • Grundlage für globale und stellenfamilienspezifische Kompetenzmodelle
  • Keine laufenden Lizenz- oder Beraterkosten
  • Belastbar: Wenn die Levelanforderungen aus einer analytischen Stellenbewertung abgeleitet sind, kann bei Streitfällen zur Objektivierung klärend eine Stellenbewertung mit einem kompatiblen System erfolgen
Beispiel Stellenbeschreibung
 
Beispiel für eine Stellenbeschreibung mit funktionsspezifischen Inhalten und allgemeinen Anforderungsbeschreibungen, die aus gradar abgeleitet wurden.
Bitte klicken Sie auf das Bild für eine größere pdf-Ansicht.

Neugierig?

Einfach kostenlos und unverbindlich
gradar in der Basic Version testen:

Jetzt testen